Steinbeisschule Stuttgart —
Bautechniker Vollzeit

Allgemeine Informationen zum Angebot

Mit der Weiterbildung zum Bautechniker eröffnen sich Gesellen oder Facharbeitern mit Berufserfahrung neue berufliche Perspektiven.

Die Ausbildung orientiert sich eng an den Erfordernissen der beruflichen Praxis und zielt auch darauf ab, die Absolventen auf mittlere Führungsaufgaben vorzubereiten.
Die Ausbildung vermittelt:

• selbständige Bewältigung beruflicher Anforderungen
• Personalführungskompetenz
• Kompetenz zu wirtschaftlichem Handeln

Ferner wird mit dem Abschluss staatlich geprüfte/r Bautechniker/in auch die Fachhochschulreife erlangt. Diese berechtigt zum Studium an den Hochschulen für Technik.

Die Steinbeisschule Stuttgart bietet die Ausbildung zum staatlich geprüften Bautechniker als Vollzeitkurs (Dauer 2 Jahre) und als Teilzeitkurs (Dauer 4 Jahre) an.

Inhalte und Lernfelder/ Schwerpunkte

Von den vielen Aufgabenbereichen in der Bauwirtschaft, die Bautechnikern anvertraut werden, seien hier einige Beispiele genannt:

Bauplanung, z.B. Architekturbüro:
Entwurf, Baugesuch, Tragwerksplanung, Ausschreibung, Abrechnung, Bauüberwachung/Bauleitung, …

Bauausführung, z.B. Bauuternehmung:
Kalkulation, Bauleitung, Bauerneuerung, Arbeitsvorbereitung, Aufmaß und Abrechnung, …

Handel, z.B. Baustoffhandel:
Beratung, Verkauf, Akquisition, Betonschalung, Gerüstbau, …

Verwaltung, z.B. Hochbauamt, Tiefbauamt, Baurechtsamt, …:
Planung, Bauleitung, Überwachung, Bauerhaltung, Bestandsverwaltung, Baugenehmigung, …

Bereich Ausbildung, z.B. Berufsschule
Technischer Lehrer, Ausbilder in Betrieben oder Ausbildungszentren, …

Schulform und Unterricht

Der Unterricht erfolgt in Vollzeitform mit ca. 36 Wochenstunden über 2 Jahre in der Tagesschule.

Je nach Belegung von Wahlpflichtfächern/Wahlfächern zur Vertiefung in den Bereichen Hochbau, Bauerneuerung, Tiefbau und Bauorganisation variiert die Wochenstundenanzahl.

Exkursionen und Studienfahrten (auch mehrtägig) ergänzen den fachtheoretischen Unterricht und sind Bestandteil der Ausbildung.

Während der Schulferien des Landes Baden-Württemberg findet keine Unterricht statt.

Prüfungen, Abschluss und Anrechnung

Mit bestandener Abschlussprüfung werden die Berufsbezeichnungen „Staatlich geprüfte Technikerin/ Fachrichtung Bautechnik“ bzw. „Staatlich geprüfter Techniker/ Fachrichtung Bautechnik“ erworben.
Ferner die Fachhochschulreife, die zum Studium an den Hochschulen für Technik berechtigt.
Der Abschluss Staatlich geprüfter Techniker/ Fachrichtung Bautechnik entspricht der Niveaustufe Stufe 6 des DQR/EQR. Damit ist der Bautechniker dem Meister, dem Polier und dem Bauingenieur (Bachelor) gleichgestellt.

Aufnahmevoraussetzungen und Anmeldung

• Hauptschulabschluss
• Berufsschulabschluss
• Abschlussprüfung in einem für die Fachrichtung Bautechnik einschlägigen Ausbildungsberuf sowie eine anschließende einschlägige Berufstätigkeit von mindestens zwei Jahren, bei Bewerbern mit Fachhochschulreife oder Abitur von mindestens einem Jahr oder
• eine einschlägige für die Ausbildung in der Fachschule erforderliche Berufstätigkeit von mindestens 7 Jahren.
• Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

Bei Fachhochschulreife oder Abitur ist der Eintritt in die Fachstufe (bei Vollzeitunterricht das 2. Jahr) möglich; dies gilt auch für Personen mit bestandener Meisterprüfung und mittlerem Bildungsabschluss.

Der Abschluss des Berufskollegs Bautechnik berechtigt zum Eintritt in die Fachstufe, wenn eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens 2 Jahren nachgewiesen ist.

Der Abschluss des Berufskollegs Bautechnik mit erfolgreich bestandener Zusatzprüfung der Fachhochschulreife berechtigt zum Eintritt in die Fachstufe, wenn eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens 1 Jahr nachgewiesen ist.

Die Technikerschule in Vollzeit beginnt zweimal im Schuljahr: September und Februar.
Die Technikerschule Teilzeit beginnt alle vier Jahre. Nächster Kursbeginn: Sept. 2017

Schulgebühren, Lernmittel und Förderung

Zurzeit beträgt das Schulgeld pro Schulhalbjahr € 465 (Vollzeit) bzw. € 205 (Teilzeit). Es ist zu Beginn jeden Schulhalbjahres an den Schulträger, die Stadt Stuttgart, zu entrichten. Für Bücher und Lehrmittel sowie Studienfahrten und Exkursionen etc. werden erfahrungsgemäß bis zu ca. € 920 benötigt.

Je nach Voraussetzung können finanzielle Förderungen beantragt werden.

• bei den Arbeitsagenturen. Die Fachschule der Steinbeisschule Stuttgart ist zertifiziert nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)

• bei der Deutschen Rentenversicherung oder den Berufsgenossenschaften (Rehabilitationsfälle)

• nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beim Amt für Ausbildungsförderung der Stadtverwaltung oder dem zuständigen Landratsamt http://www.bafög.de/.

• nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, sog. Meister-BAföG) bei den genannten Ämtern als Unterhaltszuschuss und/ oder Darlehen http://www.meister-bafoeg.info/

Es wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig mit den zuständigen Stellen in Verbindung zu setzen.

Aufnahmeantrag und Auswahlverfahren

Der Antrag sollte rechtzeitig, bis zum 15. Oktober (bei Lehrgangsbeginn Februar) bzw. bis zum 15. März (bei Lehrgangsbeginn September)
mit folgenden Unterlagen eingereicht werden:

• Antragsformular
• Abschlusszeugnis der allgemein bildenden Schule (beglaubigt)
• Abschlusszeugnis der Berufsschule (beglaubigt)
• Gesellen- oder Facharbeiterprüfungszeugnis (beglaubigt)
• Nachweise der einschlägigen Berufstätigkeit
• Lebenslauf (tabellarisch)
• Lichtbild

Auswahlverfahren
Können nicht alle Bewerber, welche die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, aufgenommen werden, erfolgt ein Auswahlverfahren gemäß der Technikerverordnung (Zulassungsverordnung).
Maßgebend sind die Durchschnittsnote des Berufsschulabschlusszeugnisses und die über das notwenige Mindestmaß hinausgehende nachgewiesene Berufspraxis.

Probezeit
Die Aufnahme erfolgt zunächst auf Probe. Über das Bestehen der Probezeit entscheidet das Halbjahreszeugnis.

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